Angst & Panik: Welche rezeptfreien Produkte zur Entspannung beitragen können

Natürliche Mittel gegen Angst: rezeptfreie Beruhigungsmittel

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Angst & Panik: Welche rezeptfreien Produkte zur Entspannung beitragen können.

30-Sekunden-Zusammenfassung

Natürliche Substanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie eine sanfte Alternative zu synthetischen Präparaten bieten können. Substanzen wie CBD oder Melatonin, aber auch Aminosäuren wie L-Theanin, L-Lysin und L-Tyrosin sowie Vitamine und Mineralstoffe wie Zink, Vitamin D oder B-Vitamine können zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens beitragen. Pflanzliche Substanzen wie Passionsblume, Baldrian, Lavendel werden traditionell zur Begleitung der Entspannung eingesetzt. Bei innerer Unruhe können Atemübungen, kalte Wasserreize oder ein Spaziergang an der frischen Luft zur Beruhigung beitragen. Insgesamt bieten diese natürlichen Ansätze die Möglichkeit, das psychische Wohlbefinden zu begleiten, ohne auf verschreibungspflichtige Präparate angewiesen zu sein. Bei anhaltenden Beschwerden sollte jedoch stets ärztlicher Rat eingeholt werden.

Natürliche Substanzen können eine sanfte und verträgliche Alternative zu synthetischen Präparaten bieten. Insbesondere, da bei der Verwendung synthetischer Präparate wie beispielsweise der Benzodiazepine, Nebenwirkungen und die Gefahr einer Abhängigkeit auftreten können.

Viele Menschen fragen sich: „Welche natürlichen Substanzen unterstützen ohne Nebenwirkungen?“ oder „Welche pflanzlichen Mittel können schnell zur Beruhigung beitragen?“ Dieser Artikel beantwortet genau diese Fragen und zeigt dir bewährte pflanzliche Substanzen, die du ohne Rezept erhalten kannst. Wenn du dich auf die Begleitung deines Wohlbefindens ohne klassische Präparate stützt, kannst du deine psychische Gesundheit langfristig begleiten.

Diese natürlichen Helfer, darunter pflanzliche Wirkstoffe, Vitamine und innovative Substanzen wie CBD, Melatonin und DHEA, können dich dabei unterstützen, innere Anspannung zu begleiten und Balance zurückzugewinnen.

In diesem Artikel erklären wir, wie rezeptfreie Substanzen wirken können und welche Vorteile sie bieten. Zusätzlich informieren wir dich über wichtige Studien, die zu diesen Substanzen durchgeführt wurden, und zeigen dir Hausmittel sowie konkrete Schritte für den Alltag.

Evidenzlage: Was natürliche Mittel leisten können – und was nicht

Bevor wir in die Details einzelner Substanzen eintauchen, möchte ich dir mitgeben, was die Forschung tatsächlich über natürliche Substanzen sagt. Die wissenschaftliche Datenlage ist differenziert: Für einige Substanzen – insbesondere Lavendelöl, bestimmte Aminosäuren wie L-Theanin und CBD – liegen durchaus Studien vor, die auf mögliche Effekte bei der Unterstützung des emotionalen Wohlbefindens hinweisen. Diese Untersuchungen zeigen oft positive Aspekte bei der Begleitung innerer Unruhe und der Unterstützung des Schlafes.

Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die meisten dieser Studien mit kleineren Teilnehmerzahlen arbeiten, kürzere Beobachtungszeiträume haben oder sich auf spezifische Subgruppen konzentrieren. Die Effekte können individuell stark variieren – was bei einer Person einen Beitrag leistet, zeigt bei einer anderen möglicherweise kaum Effekt. Zudem basieren viele Erkenntnisse auf Selbstauskünften der Teilnehmer, was die Objektivität einschränken kann.

Wichtig zu wissen: Bei anhaltenden Belastungszuständen sollte stets fachliche Beratung in Anspruch genommen werden. Professionelle Begleitung durch Psychotherapie – vor allem kognitive Verhaltenstherapie – sowie gegebenenfalls ärztliche Versorgung sind bei ausgeprägten Belastungen oft unerlässlich.

Natürliche Mittel sollten daher primär als ergänzende Maßnahmen zur Unterstützung des Wohlbefindens betrachtet werden – sie können zur Begleitung des emotionalen Gleichgewichts beitragen und das allgemeine Wohlbefinden unterstützen. Sie ersetzen jedoch keine fachliche Beratung oder professionelle Begleitung, wenn diese erforderlich ist. Im besten Fall werden natürliche Ansätze in ein ganzheitliches Konzept integriert, das auch professionelle Unterstützung, Stressbewältigung und Lebensstiländerungen umfasst.

Wann du unbedingt professionelle Hilfe brauchst – Sicherheit und Grenzen natürlicher Mittel

Natürliche Mittel können eine wertvolle Unterstützung sein, doch es gibt klare Grenzen, bei denen ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe unverzichtbar ist. Bitte suche professionelle Unterstützung auf, wenn einer der folgenden Punkte auf dich zutrifft:

  • Sehr starke oder sich rasch verschlechternde Belastungszustände: Wenn deine Belastung so intensiv wird, dass du dich kaum noch beruhigen kannst, oder wenn sich die Beschwerden innerhalb kurzer Zeit massiv verschlimmern.
  • Wiederkehrende intensive Episoden, die den Alltag massiv einschränken: Falls wiederkehrende Episoden dich daran hindern, zur Arbeit zu gehen, soziale Kontakte zu pflegen oder alltägliche Aufgaben zu erledigen.
  • Belastende Gedanken oder selbstschädigendes Verhalten: Bei Anzeichen von belastenden Gedanken oder selbstschädigendem Verhalten ist sofortige professionelle Hilfe notwendig. Wende dich an einen Arzt, eine Klinik oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222).
  • Verdacht auf andere gesundheitliche Aspekte: Beschwerden können auch auf andere gesundheitliche Aspekte hinweisen. Eine ärztliche Abklärung ist hier wichtig.
  • Keine Besserung nach längerer Zeit: Wenn natürliche Mittel nach angemessener Zeit keine spürbare Verbesserung bringen, solltest du das weitere Vorgehen mit einem Arzt oder Therapeuten besprechen.

Neben- und Wechselwirkungen beachten: Auch pflanzliche und natürliche Substanzen sind nicht frei von Risiken. Johanniskraut beispielsweise kann mit der Antibabypille, Blutverdünnern und anderen Präparaten interagieren. Baldrian kann bei manchen Menschen Müdigkeit verstärken. CBD kann in höheren Mengen mit bestimmten Präparaten interagieren. Auch Vitamine und Mineralstoffe sollten nicht unbegrenzt eingenommen werden.

Klare Empfehlung: Nutze natürliche Mittel immer nur ergänzend und sprich die Einnahme – vor allem bei Vorerkrankungen, bestehender Medikation oder Schwangerschaft – mit Ärzten oder Therapeuten ab. Eine verantwortungsvolle Selbstfürsorge bedeutet, die eigenen Grenzen zu kennen und bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Kernratgeber: Natürliche Mittel im Überblick

Bevor du dich in die Details einzelner Substanzen vertiefst, hier ein kompakter Überblick, der dir hilft, realistische Erwartungen zu entwickeln:

  • Was natürliche Mittel leisten können: Sie können zur Begleitung des allgemeinen Wohlbefindens beitragen, die Entspannung unterstützen und zu einem ausgeglichenen Lebensgefühl beitragen. Viele Menschen erleben eine sanfte Begleitung und mehr Ausgeglichenheit im Alltag.
  • Was sie nicht leisten: Natürliche Mittel können keine professionelle Begleitung ersetzen (wie psychotherapeutische Unterstützung) und sind kein Ersatz für eine fundierte Beratung durch Fachpersonal.
  • Wann sie sinnvoll sind: Als Ergänzung zu professioneller Begleitung, Lebensstilmaßnahmen (Bewegung, Schlafhygiene, Stressmanagement) und zur Unterstützung bei situativen Belastungen. Auch präventiv können sie das psychische Wohlbefinden begleiten.
  • Was du beachten solltest: Achte auf mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Präparaten. Viele natürliche Mittel können Zeit brauchen – Geduld ist also wichtig. Dokumentiere deine Erfahrungen, um herauszufinden, was individuell bei dir einen Beitrag leisten könnte.
  • Unterschied zwischen akuter Unterstützung und langfristiger Begleitung: Einige Ansätze (wie Atemtechniken oder L-Theanin) können akut zur Beruhigung beitragen. Andere (wie Magnesium, B-Vitamine, Vitamin D, Ashwagandha) sind eher als langfristige Begleitung zu verstehen, die zur Stabilisierung über einen längeren Zeitraum beitragen können.
  • Realistische Erwartungen: Natürliche Mittel sind in der Regel sanfter in ihrer Wirkweise. Sie haben meist weniger Nebenwirkungen, erfordern aber auch mehr Eigenverantwortung, Geduld und oft eine individuelle Anpassung.

Dieser Überblick soll dir helfen, informiert und mit realistischen Erwartungen an die Nutzung natürlicher Mittel heranzugehen. In den folgenden Abschnitten erfährst du mehr über die einzelnen Substanzen.

Die besten pflanzlichen Mittel im Überblick

5 Mittel nach Studienlage:

  1. CBD (Cannabidiol) – zur Unterstützung des Wohlbefindens
    • Gute Studienlage zur Begleitung des emotionalen Gleichgewichts
    • In der Regel gut verträglich
    • Keine Abhängigkeit bekannt
  2. L-Theanin – zur Unterstützung ohne Müdigkeit
    • Kann Alpha-Wellen im Gehirn fördern und zur Ausgeglichenheit beitragen
    • Keine stark sedierende Wirkung
    • Kombinierbar mit Koffein
  3. Passionsblume – zur Begleitung der Entspannung
    • Sanft in der Anwendung
    • Traditionell zur Unterstützung der Schlafqualität eingesetzt
    • Lange Tradition in der Phytotherapie
  4. Ashwagandha – zur Begleitung in belastenden Zeiten
    • Adaptogen mit breitem Wirkspektrum
    • Kann zur Unterstützung der körpereigenen Balance beitragen
  5. Magnesium + B-Vitamine – als Basis für das Nervensystem
    • Tragen zur normalen psychischen Funktion bei
    • Unterstützen den Erhalt der normalen Funktion des Nervensystems
    • Kostengünstig und sicher

Diese fünf Substanzen können zur natürlichen Unterstützung beitragen. Sie haben sich in Studien als interessant erwiesen und können – nach Rücksprache mit Fachpersonal – individuell kombiniert werden. Wichtig ist, dass die Effekte von Person zu Person unterschiedlich sein können und viele dieser Substanzen Zeit brauchen können.

→ Wie du dein Nervensystem besser verstehen und alltagstaugliche Strategien zur Regulation kennenlernen kannst, erläutern wir ausführlich in unserem Nervensystem-Leitfaden.​

Natürlich vs. Synthetisch – Der Vergleich

Wer nach natürlichen Alternativen sucht, steht oft vor der Wahl zwischen synthetischen Präparaten und pflanzlichen Ansätzen. Viele Menschen fragen sich, ob pflanzliche Substanzen ähnlich wirksam sein können. Die Antwort hängt von der individuellen Situation und den persönlichen Bedürfnissen ab.

Kriterium Synthetische Präparate Natürliche Mittel
Wirkgeschwindigkeit Oft schneller spürbar Können Zeit benötigen für volle Entfaltung
Abhängigkeitspotenzial Kann bei bestimmten Substanzen vorhanden sein Minimal bis keins bekannt
Nebenwirkungen Können auftreten Selten, meist mild
Rezeptpflicht Meist ja Meist nein
Langzeitanwendung Kann problematisch sein In der Regel gut verträglich
Kosten Variabel, oft höher Meist günstiger

Fazit: Natürliche Mittel eignen sich besonders zur langfristigen Begleitung des Wohlbefindens. Sie können eine schonende Alternative sein oder eine konventionelle Begleitung sinnvoll ergänzen. Bei ausgeprägten Belastungen sollte die Entscheidung stets gemeinsam mit einem Arzt oder Therapeuten getroffen werden. Es ist wichtig zu betonen, dass auch natürliche Mittel ihre Zeit brauchen können und die Effekte individuell unterschiedlich ausfallen können.

Tabelle: Wichtigste Substanzen & pflanzliche Mittel nach Eigenschaften

Natürliche Substanzen - Übersicht pflanzlicher Mittel
Natürliche Substanzen – Übersicht pflanzlicher Mittel
Wirkstoff Traditionelle Verwendung Besonderheiten Häufig verwendet bei

CBD

Zur Begleitung des Wohlbefindens In der Regel gut verträglich, gute Studienlage Begleitung des emotionalen Gleichgewichts

Melatonin

Zur Unterstützung des Schlafes Kann indirekt zum Wohlbefinden beitragen Unterstützung des Schlaf-Wach-Rhythmus

DHEA (in Deutschland verschreibungspflichtig)

Zur hormonellen Balance Nach Bluttest & ärztlicher Begleitung empfohlen Nur unter ärztlicher Aufsicht

L-Theanin

Zur Entspannung ohne Müdigkeit Auch mit Koffein kombinierbar Begleitung in anspruchsvollen Situationen

Lysin & Arginin

Zur Unterstützung der körpereigenen Balance In Studien untersucht Begleitung in belastenden Situationen

L-Tyrosin

Vorstufe von Neurotransmittern Kann zur mentalen Klarheit beitragen Begleitung bei geistiger Beanspruchung

Zink

Trägt zur normalen psychischen Funktion bei Wichtig für viele Körperfunktionen Erhalt der normalen Funktion

Vitamin D

Trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei Besonders im Winter relevant Erhalt der normalen Funktion

Kava Kava (in Deutschland verboten)

Traditionell zur Entspannung In Deutschland nicht erhältlich In anderen Ländern traditionell verwendet

B-Vitamine

Tragen zur normalen psychischen Funktion bei B6, B9, B12 essenziell für viele Funktionen Erhalt der normalen Nervenfunktion

5-HTP / Tryptophan

Vorstufen von Serotonin Mit B6 & Magnesium kombinierbar Begleitung des Wohlbefindens

GABA

Neurotransmitter Kann zur Entspannung beitragen Begleitung der Entspannung

Passionsblume, Lavendel, Baldrian

Traditionell pflanzlich beruhigend Mild, traditionell bewährt Begleitung der Entspannung

Diese Übersicht zeigt wichtige Substanzen (fast alle rezeptfrei, außer DHEA in Deutschland). Ob du Unterstützung für dein Wohlbefinden suchst – die Kombination aus mehreren natürlichen Substanzen kann interessant sein. Sie sind in der Regel sanft. Wichtig ist, realistische Erwartungen zu haben und zu verstehen, dass die Effekte individuell unterschiedlich sein können.

CBD – pflanzlicher Inhaltsstoff zur Begleitung des Wohlbefindens

CBD (Cannabidiol) stammt aus der Hanfpflanze und hat entspannende Eigenschaften. Zahlreiche Studien befassen sich mit möglichen Effekten von CBD. Als natürliche Substanz beeinflusst CBD das serotonerge System und bestimmte Rezeptoren im limbischen System.

Einige Anwender berichten, dass sie eine beruhigende Empfindung wahrnehmen. CBD hat sich bei manchen Menschen als interessant erwiesen, da es entspannend wirken kann, ohne die Konzentration zu beeinträchtigen.

  • Darüber hinaus weist CBD ein hohes Sicherheitsprofil auf und wird von den meisten Menschen gut vertragen.
  • Viele Nutzer berichten, dass sie ihre Schlafqualität als angenehm empfinden, was sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann.
  • Die Einnahme erfolgt meist über CBD-Öle oder Kapseln – eine einfache und flexible Form.
  • Als pflanzliche Substanz wirkt CBD ohne bekanntes Abhängigkeitspotenzial.

In einer Studie gaben viele Probanden an, nach einem Monat Einnahme eine Veränderung wahrgenommen zu haben. Nebenwirkungen traten selten auf. Deshalb nutzen viele CBD Tropfen zur Begleitung ihres Wohlbefindens. Wichtig ist jedoch zu betonen, dass die Effekte von Person zu Person variieren können.

Melatonin als natürliche Substanz zur Begleitung des Schlafes

Melatonin steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus und ist vor allem als natürliches Schlafhormon bekannt. Weil viele Menschen, die unter innerer Unruhe leiden, zugleich Schlafprobleme haben, kann Melatonin einen Beitrag leisten, indem es den Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützen kann. Als natürliche Substanz kann es sich positiv auf das emotionale Wohlbefinden auswirken – besonders bei innerer Unruhe am Abend und kreisenden Gedanken.

  • Melatonin besitzt antioxidative Eigenschaften.
  • Es kann die Wirkung von GABA, einem wichtigen Neurotransmitter im Gehirn, unterstützen.
  • Verbesserter Schlaf kann die Fähigkeit steigern, den Tag ausgeglichener zu erleben.
  • Typischerweise wird Melatonin etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen eingenommen.

Deshalb empfehlen Experten, die Anwendung individuell anzupassen – das gilt vor allem, wenn Unruhe mit Schlafmangel einhergeht. Aus vielen Erfahrungen kann man erkennen, dass Melatonin kombiniert mit Atemübungen als Hausmittel zur Begleitung eingesetzt werden kann. Melatonin ist als „Nahrungsergänzungsmittel“ (in niedriger Menge) rezeptfrei erhältlich.

DHEA – zur hormonellen Balance

DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist ein körpereigenes Hormon, das mit zunehmendem Alter abnimmt. Es spielt eine zentrale Rolle bei der hormonellen Balance. Indem DHEA zur Balance beitragen kann, kann es zur Unterstützung des Wohlbefindens beitragen.

  • Studien weisen auf mögliche Effekte hin, wobei weitere Forschung nötig ist.
  • DHEA könnte die Produktion bestimmter Botenstoffe unterstützen.
  • Die hormonelle Balance kann zu körperlichem und psychischem Wohlbefinden beitragen.
  • Da DHEA den Hormonhaushalt beeinflusst, solltest du es nur nach ärztlicher Untersuchung bzw. Beratung einnehmen.

Ein niedriger DHEA-Spiegel kann mit verschiedenen Aspekten zusammenhängen. Zudem könnte es zur Vitalität beitragen. Im Gesamtkonzept kann Dehydroepiandrosteron – immer ärztlich begleitet – eine Rolle spielen. DHEA ist in Deutschland nur auf ärztliches Rezept erhältlich.

Weitere Mittel: Pflanzliche Hilfen und Nahrungsergänzungsmittel

Pflanzliche Substanzen und ihre Eigenschaften
Pflanzliche Substanzen und ihre Eigenschaften

In diesem Abschnitt schauen wir uns weitere natürliche und pflanzliche Substanzen an, die sich in der Praxis bewährt haben und deren Eigenschaften teilweise auch durch wissenschaftliche Studien untersucht wurden. GABA und B-Vitamine können zur Begleitung des Nervensystems beitragen. Sie können rezeptfreie Unterstützung ergänzen und individuell kombiniert werden.

L-Theanin als natürliche Aminosäure zur Begleitung der Entspannung

L-Theanin ist eine Aminosäure, die in grünem Tee vorzufinden ist. Sie kann zu einer angenehmen Entspannung beitragen, ohne müde zu machen. Studien zeigen, dass L-Theanin Alpha-Wellen im Gehirn fördern kann und auf diese Weise zur inneren Ausgeglichenheit beitragen könnte.

Gerade bei innerer Anspannung oder Nervosität kannst du durch L-Theanin möglicherweise sanfte Entspannung erleben. Es könnte besonders bei innerer Unruhe interessant sein. Besonders beliebt ist die Kombination von L-Theanin mit Koffein, da sie die Konzentration unterstützen kann.

L-Theanin Kapseln – rezeptfreie Substanz

Für alle, die eine rezeptfreie Substanz suchen und die entspannende Eigenschaft von L-Theanin gezielt nutzen möchten, bieten sich L-Theanin Kapseln als praktische Alternative zum grünen Tee an. Sie enthalten die Aminosäure in hochreiner Form und ermöglichen eine genaue Einnahme – ganz ohne Koffein.

Als rezeptfreie Substanz eignen sich L-Theanin Kapseln zudem für sensible Phasen wie Prüfungen oder Reisen und werden oft zur Unterstützung bei Reiseunruhe eingesetzt.

Aktuelle Studien zeigen, dass L-Theanin Kapseln nach der Einnahme eine messbare Steigerung der Alpha-Wellen im Gehirn bewirken können – ein Zustand, der mit ruhiger Wachheit, mentaler Klarheit und innerer Balance verbunden ist.

Das macht sie besonders interessant für Menschen mit Leistungsdruck oder Einschlafschwierigkeiten. Ein großer Vorteil: L-Theanin wirkt nicht sedierend, sondern sanft entspannend – ohne bekanntes Abhängigkeitspotenzial. Viele Anwender berichten von einem „klaren Kopf mit ruhigem Herz“. Zur Unterstützung lässt sich L-Theanin auch gut mit Magnesium, Vitamin B6 oder adaptogenen Pflanzen wie Ashwagandha kombinieren.

L-Theanin Kapseln sind somit ein natürlicher und alltagstauglicher Begleiter für alle, die ohne verschreibungspflichtige Präparate sanft ihr Wohlbefinden begleiten möchten. Als Unterstützung bei innerer Unruhe sind sie für den täglichen Gebrauch geeignet.

L-Lysin und L-Arginin – Aminosäuren zur Unterstützung

Wenn du nach natürlichen Substanzen zur Begleitung suchst, kann diese Kombination eine mögliche Unterstützung für dich sein. L-Lysin und L-Arginin sind essenzielle Aminosäuren, die den Körper nicht nur beim Muskelaufbau unterstützen, sondern traditionell auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben sich mit ihren Eigenschaften befasst.

Ihre Einnahme wird bei verschiedenen Anwendungsgebieten in Betracht gezogen. Gemeinsam könnte dieses Duo zur Unterstützung beitragen. Als natürliche Substanz können sie die körpereigene Balance begleiten.

L-Tyrosin – Die Vorstufe von Neurotransmittern

L-Tyrosin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung wichtiger Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin. Bei anhaltender mentaler Beanspruchung oder Müdigkeit kann L-Tyrosin laut Studien zur Unterstützung beitragen.

Natürliches L-Tyrosin findest du in Eiern, Milchprodukten und Hülsenfrüchten. Es kann in sanfter Form die natürliche Balance unterstützen.

Zink als Spurenelement für die normale psychische Funktion

Zink ist an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt und spielt eine große Rolle für das Immunsystem, die Hormonregulation und gesunde Nerven. Einige Studien zeigen, dass Zink zur normalen psychischen Funktion beiträgt.

Über die Ernährung oder gezielte Nahrungsergänzung kannst du deinen Zinkstatus begleiten. Damit unterstützt du die normale Funktion. Zink trägt zur Erhaltung normaler kognitiver Funktionen bei.

Vitamin D – zur Unterstützung des Immunsystems

Vitamin D ist nicht nur ein Schlüsselfaktor für starke Knochen. Untersuchungen haben sich mit verschiedenen Aspekten von Vitamin D befasst.

Gerade im Winter oder bei wenig Aufenthalt im Freien empfiehlt sich eine Prüfung des Vitamin-D-Status. Hochwertige Präparate oder bewusstes Sonnenbaden können den Status begleiten – und damit auf natürliche Weise zur Unterstützung beitragen. Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Wichtig: Vitamin D sollte immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden, da K2 die optimale Aufnahme und Verwertung von Vitamin D im Körper unterstützen kann.

Kava Kava als natürliche pflanzliche Substanz

Kava Kava liefert Inhaltsstoffe, die sogenannten Kavalactone, welche bestimmte Rezeptoren im Gehirn ansprechen können. In der Pazifikregion wird Kava Kava seit Jahrhunderten traditionell eingesetzt.

Studien haben sich mit Kava Kava befasst. Die Qualität spielt eine wichtige Rolle: Hochwertige Wasserextrakte können das Risiko für Nebenwirkungen minimieren.

Kava Kava wurde in Deutschland verboten und ist somit nicht frei in Deutschland erhältlich. Eine endgültige Entscheidung des Gerichts steht noch aus und könnte die Lage ändern. In anderen Ländern wird es traditionell verwendet (Stand 01/2026).

B-Vitamine als zentrale Nährstoffe für die normale psychische Funktion

Die Vitamine B6, B9 (Folsäure) und B12 tragen zur Herstellung von Serotonin, Dopamin und GABA bei – Neurotransmitter, die für viele Funktionen wichtig sind. Studien haben sich mit B-Vitaminen befasst.

Reichhaltige Nahrungsquellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und Fleisch. Bei Bedarf empfiehlt sich eine gezielte Supplementierung. B-Vitamine tragen zur normalen psychischen Funktion bei.

5-HTP und Tryptophan – Natürliche Vorstufen von Serotonin

5-HTP, das aus der Griffonia-Samenpflanze gewonnen wird, und Tryptophan sind die Grundlage für die körpereigene Serotoninproduktion. Während Tryptophan erst in 5-HTP umgewandelt werden muss, gelangt 5-HTP effektiver über die Blut-Hirn-Schranke.

Forschungen haben sich mit diesen Substanzen befasst – besonders wenn sie mit Magnesium und Vitamin B6 kombiniert eingenommen werden. Als sanfter, natürlicher Ansatz können sie unterstützend eingesetzt werden.

GABA als wichtige Substanz zur Begleitung der Entspannung

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist ein hemmender Neurotransmitter. Damit kann GABA eine Balance unterstützen, die du brauchst, um dich ruhig zu fühlen. Menschen mit niedrigem GABA-Spiegel können verschiedene Aspekte erleben.

Obwohl der Körper GABA selbst produziert, können fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir sowie Nahrungsergänzungen den GABA-Status begleiten. GABA kann als natürliche Substanz zur Entspannung beitragen.

Passionsblume, Lavendel und Baldrian

Diese Pflanzen werden traditionell als pflanzliche Substanzen zur Begleitung der Entspannung eingesetzt. Die Passionsblume enthält Flavonoide, die traditionell verwendet werden.

Lavendel wird traditionell zur Entspannung eingesetzt – oft durch Aromatherapie oder als Tee. Baldrian kann zur Unterstützung des Schlafes beitragen. Viele setzen diese Heilpflanzen als Hausmittel ein und berichten von positiven Erfahrungen.

Natürliche Ansätze: Wann können sie ausreichen?

Bei verschiedenen Belastungszuständen stellt sich oft die Frage, ob natürliche Ansätze ausreichen oder ob fachliche Begleitung notwendig ist. Die Antwort hängt von der individuellen Situation ab.

Bei leichter bis mittlerer Belastung können natürliche Ansätze interessant sein:

  • Allgemeine Unruhe: CBD, L-Theanin, Ashwagandha können zur Begleitung beitragen
  • Soziale Situationen: L-Lysin + L-Arginin sowie CBD wurden in Studien untersucht
  • Wiederkehrende Episoden: Kombination aus Magnesium, B-Vitaminen und Atemtechniken zur Begleitung
  • Spezifische Situationen: Professionelle Begleitung kombiniert mit beruhigenden pflanzlichen Substanzen

Wann fachliche Begleitung notwendig wird:

  • Wenn die Belastung den Alltag massiv einschränkt
  • Bei belastenden Gedanken
  • Wenn natürliche Ansätze nach längerer Zeit keine Besserung bringen
  • Bei zusätzlichen Belastungen
  • Nach belastenden Ereignissen

Kombinierter Ansatz: Viele Fachleute empfehlen heute einen integrativen Ansatz, bei dem natürliche Substanzen eine konventionelle Begleitung ergänzen. Psychotherapeutische Unterstützung (z.B. kognitive Verhaltenstherapie) bleibt bei ausgeprägten Belastungen wichtig und sollte immer Teil der Begleitung sein.

Angst und Depression: Natürliche Substanzen zur begleitenden Unterstützung

Viele Menschen leiden gleichzeitig unter Angst und Depression. Diese beiden Störungen treten häufig gemeinsam auf, da sie ähnliche neurobiologische Mechanismen teilen. Die gute Nachricht: Mehrere natürliche Mittel werden traditionell genutzt, um das emotionale Wohlbefinden zu unterstützen und können begleitend bei Angst und Depression Anwendung finden.

Natürliche Substanzen mit breitem Wirkspektrum:

1. 5-HTP und Tryptophan

Diese Serotonin-Vorstufen können zur Begleitung des Wohlbefindens beitragen. Als natürliche Substanz können sie den Serotoninspiegel im Gehirn beeinflussen.

2. Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA)

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können zur Unterstützung beitragen. Studien zeigen vielversprechende Hinweise. Zur Begleitung sollten sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

3. Vitamin D + K2

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei (zugelassener Health Claim). Durch Supplementierung können Aspekte begleitet werden. Vitamin D ist für viele Funktionen wichtig.

4. Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Johanniskraut wird traditionell eingesetzt. In Deutschland ist es apothekenpflichtig.

Achtung bei Johanniskraut:

  • Kann Wechselwirkungen mit Antibabypille, Blutverdünnern und anderen Präparaten haben
  • Macht die Haut lichtempfindlicher
  • Nicht mit anderen Präparaten kombinieren ohne Rücksprache
  • Benötigt Zeit bis zur vollen Entfaltung

5. SAMe (S-Adenosylmethionin)

Diese körpereigene Substanz unterstützt die Produktion von Neurotransmittern.

6. B-Vitamin-Komplex

Besonders B6, B9 (Folsäure) und B12 tragen zur normalen psychischen Funktion bei. Ein B-Komplex kann täglich eingenommen werden.

Mögliche Kombination:

Basis (täglich):

  • Omega-3
  • Vitamin D3 + K2
  • B-Komplex
  • Magnesium (abends)

Zusätzlich (nach Bedarf):

  • 5-HTP (abends)
  • CBD (bei Bedarf)
  • L-Theanin (tagsüber)

Wichtig: Diese Kombination sollte über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Bei ausbleibender Verbesserung bitte fachliche Beratung aufsuchen. Auch natürliche Substanzen ersetzen keine professionelle Begleitung.

Akute Unterstützung: Schnelle Ansätze zur Beruhigung

Natürliche Ansätze - Übersicht
Natürliche Ansätze – Übersicht

Bei akuten Episoden benötigst du Ansätze, die schnell zur Beruhigung beitragen können. Während die meisten natürlichen Substanzen ihre volle Entfaltung erst nach längerer Zeit erreichen, gibt es einige Strategien, die kurzfristig unterstützend sein können.

Sofortmaßnahmen (0-5 Minuten)

1. 4-7-8 Atemtechnik

Die schnellste Methode zur möglichen Beruhigung. Eine ausführliche Anleitung findest du hier.

  • 4 Sekunden durch die Nase einatmen
  • 7 Sekunden Atem anhalten
  • 8 Sekunden durch den Mund ausatmen
  • 4-6 Zyklen wiederholen

Eigenschaft: Aktiviert das parasympathische Nervensystem und kann zur Beruhigung beitragen. Als Ansatz ohne Substanzen sehr praktisch.

2. Kaltwasser-Anwendung

Tauche dein Gesicht für 15-30 Sekunden in kaltes Wasser oder lege ein Kühlpack auf Stirn und Wangen. Dies aktiviert den Vagusnerv und kann zur Beruhigung beitragen.

3. 5-4-3-2-1 Grounding-Technik

Benenne laut oder innerlich:

  • 5 Dinge, die du siehst
  • 4 Dinge, die du berühren kannst
  • 3 Dinge, die du hörst
  • 2 Dinge, die du riechst
  • 1 Ding, das du schmeckst

Kann zur Fokussierung auf die Gegenwart beitragen. Weitere Techniken findest du hier.

4. Rescue Tropfen (Bachblüten)

Diese Tropfen können subjektiv beruhigend empfunden werden. Anwendung: unter die Zunge oder in Wasser verdünnt. Viele berichten von positiven Empfindungen. Als pflanzliche Substanz sind sie praktisch für unterwegs.

Schnell wirkende Ansätze

1. L-Theanin Kapseln

Kann zur Beruhigung ohne Müdigkeit beitragen. Ideal zur Begleitung bei vorhersehbaren Situationen (Prüfungen, Flüge, Meetings). Kann auch präventiv eingenommen werden.

2. CBD-Tropfen

Sublingual eingenommen (unter der Zunge) kann CBD zur Entspannung beitragen. Manche Anwender nehmen CBD vorbeugend vor bekannten Situationen.

3. Stark aufgebrühter Lavendel-Tee

Getrockneter Lavendel (Lavandula angustifolia) mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Die ätherischen Öle können zur Entspannung beitragen. Als pflanzliche Substanz gut verträglich.

4. Baldriantropfen

Flüssige Extrakte können schneller wirken als Tabletten. Macht leicht müde, daher nicht vor dem Autofahren. Zur Begleitung abends besonders geeignet.

5. Magnesium

Magnesiumcitrat oder -bisglycinat kann muskelentspannend wirken. Besonders interessant bei Menschen mit niedrigem Magnesiumspiegel. Zur Begleitung täglich einsetzbar.

Langfristige Begleitung: Präventive Maßnahmen

Um zur langfristigen Begleitung beizutragen, solltest du täglich präventive Maßnahmen ergreifen:

Tägliche Basis-Supplementierung:

  • Magnesium (abends)
  • Vitamin B-Komplex (morgens)
  • Omega-3
  • Vitamin D + K2

Bei Bedarf zusätzlich:

  • Ashwagandha
  • L-Theanin (täglich)
  • CBD (präventiv)

Wichtig: Diese Ansätze wirken am besten in Kombination mit regelmäßiger Bewegung, Schlafhygiene und Stressmanagement-Techniken. Professionelle Unterstützung bleibt wichtig.

Wann du professionelle Hilfe brauchst

Suche fachliche Beratung auf, wenn:

  • Episoden häufig auftreten
  • Du aus Sorge Situationen vermeidest
  • Natürliche Ansätze nach längerer Zeit keine Besserung bringen
  • Die Episoden deine Lebensqualität stark einschränken
  • Belastende Gedanken auftreten

In solchen Fällen können auch andere Ansätze sinnvoll sein. Die natürlichen Substanzen können dann begleitend weiter eingenommen werden.

Orthomolekulare Perspektive

Gemäß der orthomolekularen Begleitung können Tryptophan, Tyrosin, Vitamin B6, B3, Folsäure (B9), Vitamin D, Magnesium, Eisen und Kupfer wichtig sein für die Synthese von Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und GABA.

Durch gezielte Laboranalysen lassen sich individuelle Aspekte erkennen – eine sinnvolle Ergänzung im Bereich natürlicher Unterstützung. Diese Vitalstoffe können gezielt eingesetzt werden, um biochemische Aspekte zu begleiten.

Viele Fachleute, die mit orthomolekularer Begleitung arbeiten, berichten, dass Anwender von dieser individualisierten Nährstoff-Begleitung berichten. Diese körpereigenen Substanzen können zur Unterstützung beitragen.

Liste rezeptfreier, pflanzlicher & ergänzender Präparate

In dieser Liste findest du eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an rezeptfreien Substanzen. Die Liste enthält pflanzliche Präparate, Nahrungsergänzungsmittel, homöopathische Mittel sowie Bachblüten, die traditionell zur Begleitung des Wohlbefindens eingesetzt werden.

Unsere Liste richtet sich an alle, die nach natürlichen Alternativen suchen, um das seelische Gleichgewicht zu unterstützen, ohne direkt auf verschreibungspflichtige Präparate angewiesen zu sein.

Besonders bekannt sind Baldrian, Passionsblume oder Johanniskraut, die traditionell zur Begleitung der Entspannung eingesetzt werden. Zusätzlich können Vitamine und Mineralstoffe, wie Magnesium oder B-Vitamine, in Kombination mit pflanzlichen Präparaten zur Unterstützung beitragen. Diese pflanzlichen Substanzen sind in der Regel gut verträglich und können auch langfristig angewendet werden.

Wichtig ist, dass diese Substanzen vor allem zur Begleitung des Wohlbefindens beitragen können. Wer unter ausgeprägten Belastungen leidet, sollte die Anwendung mit einem Arzt oder Therapeuten absprechen. Unsere Liste bietet jedoch eine praktische Orientierungshilfe, um rezeptfreie und natürliche Optionen kennenzulernen und die für sich passenden Substanzen auszuprobieren.

Vollständige Liste rezeptfreier Substanzen:

  • Lavendel (Tee) – zur Entspannung
  • Baldrianwurzel-Extrakt – zur Begleitung des Schlafes
  • Passionsblume (Passiflora) – Tropfen oder Kapseln, mild
  • Johanniskraut (Achtung, mögliche Wechselwirkungen)
  • L-Theanin – zur Entspannung ohne Müdigkeit
  • Magnesium (Citrat, Bisglycinat) – zur Unterstützung des Nervensystems
  • 5-HTP (Griffonia) bzw. L-Tryptophan – Serotonin-Vorstufe
  • GABA – Neurotransmitter
  • Ashwagandha (Withania somnifera) – adaptogen
  • Rhodiola rosea (Rosenwurz) – traditionell bei Erschöpfung
  • Vitamin-B-Komplex (B6, B9, B12) – tragen zur normalen psychischen Funktion bei
  • Vitamin D – trägt zu normaler Funktion des Immunsystems bei
  • Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) – entzündungshemmend
  • Melisse (Melissa officinalis) – traditionell beruhigend
  • Hopfen-Extrakt – zur Begleitung des Schlafes
  • Kamille (Tee, Extrakt) – mild
  • Bachblüten Rescue Tropfen – traditionell
  • Homöopathische Globuli (Aconitum, Arsenicum album – nach Bedarf)
  • Glycin (Abend-Supplement) – zur Begleitung des Schlafes
  • L-Lysin / L-Arginin-Kombination – Aminosäuren
  • CBD Öl – zur Entspannung
  • Melatonin (niedrig dosiert rezeptfrei) – zur Unterstützung des Schlafes
  • Zink – trägt zur normalen kognitiven Funktion bei
  • L-Tyrosin – Aminosäure
  • Neurexan (homöopathisches Mittel) – traditionell

Diese Auswahl dient der Orientierung. Prüfe Verträglichkeiten, beginne vorsichtig und kombiniere Substanzen mit Bedacht. So kannst du austesten und herausfinden, was dir einen Beitrag leisten könnte. In der Praxis haben sich Kombinationen bewährt, die auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Was für dich am besten passt, kannst nur du herausfinden. Ausgenommen sind hier natürlich ausgeprägte Belastungen, die fachliche Begleitung benötigen.

Mögliche Kombinationen:

Bei Einschlafschwierigkeiten:

  • Baldrian + Passionsblume + Melatonin
  • Einnahme: Vor dem Schlafengehen

Bei innerer Unruhe:

  • Ashwagandha + L-Theanin + Magnesium
  • Einnahme: Morgens und abends

Bei sozialen Situationen:

  • CBD + L-Lysin + L-Arginin
  • Einnahme: Vor der Situation

Zur allgemeinen Begleitung:

  • 5-HTP + Omega-3 + B-Komplex + Vitamin D
  • Einnahme: 5-HTP abends, Rest morgens

Studien zu natürlichen Substanzen

  • Große Übersichtsarbeiten haben sich mit CBD befasst.
  • Mehrere Studien haben Melatonin untersucht.
  • DHEA wurde in Studien untersucht. Eine medizinische Begleitung wird bei der Einnahme empfohlen.
  • Orthomolekulare Ansätze mit Vitalstoffen wie Tryptophan, B-Vitamine, Magnesium, Vitamin D und Eisen zeigen vielversprechende Aspekte in der Forschung.

Schnellübersicht: Welche Substanz begleitend für welche Situation?

Diese Tabelle hilft dir, passende Ansätze schnell zu finden:

Situation Empfohlene Substanz/Ansatz Besonderheit
Akute Angstsituation L-Theanin + 4-7-8 Atmung Schnelle natürliche Unterstützung
Prüfungssituation L-Theanin + Rhodiola Ohne Müdigkeit
Einschlafschwierigkeiten Melatonin + Baldrian Kombination kann unterstützen
Angst in Begegnung mit anderen Menschen CBD + L-Lysin Präventiv einnehmen
Langfristige Unterstützung Ashwagandha + B-Vitamine Langfristige Anwendung
Reiseunruhe L-Theanin + Rescue Tropfen Gut kombinierbar
Morgendliche Unruhe Zink + Vitamin D + B-Komplex Begleitet mögliche Mangelzustände
Allgemeine Unruhe CBD + Magnesium täglich Als Basis

Diese Übersicht zeigt, dass verschiedene Substanzen für unterschiedliche Situationen interessant sein können. Eine individuell angepasste Kombination hat sich oft bewährt.

Natürliche Substanzen unterstützend bei Flugangst: Alternativen für entspanntes Reisen

Substanzen zur Begleitung bei Reiseunruhe müssen nicht verschreibungspflichtig sein. Es gibt natürliche Alternativen:

Natürliche Substanzen bei Reiseunruhe:

  • L-Theanin: Vor dem Flug für entspannte Wachheit ohne Müdigkeit
  • GABA: Kann zur Beruhigung beitragen
  • Lavendelöl: Zum Inhalieren während des Flugs (auf ein Taschentuch träufeln)
  • Rescue-Tropfen (Bachblüten)
  • Baldrianextrakt: Vor Abflug
  • Passionsblume: Als Tee oder Kapsel für sanfte Begleitung

Wichtig: Teste die Substanzen vorher zuhause, um die individuelle Verträglichkeit zu prüfen. Kombiniere sie mit Entspannungstechniken für optimale Unterstützung.

Prüfungssituationen: Sanfte Unterstützung

Prüfungssituationen gehören zu den häufigsten Belastungen – egal ob im Studium, in der Ausbildung oder im Beruf. Viele Betroffene stellen sich die Frage: „Was kann unterstützen?“ Neben klassischen Entspannungstechniken können sanfte, rezeptfreie Substanzen eine Begleitung sein, um innere Anspannung zu begleiten.

Vor der Prüfung: Natürliche Ansätze & Vorbereitung

  • L-Theanin zur mentalen Begleitung: Die Aminosäure kann entspannend wirken ohne müde zu machen.
  • Magnesium: Kann Muskeln und Nervensystem unterstützen.
  • Passionsblume & Baldrian: Pflanzliche Substanzen, die traditionell verwendet werden.
  • Rhodia (Rhodiola rosea): Ein Adaptogen, das traditionell eingesetzt wird.
  • Regelmäßige Atemübungen: Auch in Kombination mit Substanzen können 4-7-8-Atmung oder tiefe Bauchatmung unterstützend sein.
  • Strukturierte Planung: Ein klarer Zeitplan kann zur Beruhigung beitragen.

Während der Prüfung: Akute Unterstützung

  • Schnell wirkende pflanzliche Substanzen: Lavendel, L-Theanin oder Rhodiola können kurzfristig zur Balance beitragen.
  • 5-4-3-2-1-Erdung: Hilfreich, besonders in Kombination mit einer zuvor eingenommenen sanften Substanz.
  • Kurze Atempausen: Augen schließen, dreimal tief atmen – kann die Wirkung verstärken.
  • L-Theanin als Unterstützung: Etwa eine Stunde vorher kann zur inneren Ruhe beitragen.

Langfristig kann zusätzlich eine professionelle Begleitung hilfreich sein, um Denkmuster zu begleiten. Die Kombination aus sanften Substanzen, Rhodiola und mentalen Techniken bietet oft eine gute Grundlage.

Ein Denkanstoß: Der Einfluss von Stimulanzien

Auch der bewusste Umgang mit sogenannten Stimulanzien ist ein wichtiger Aspekt. Diese Substanzen sorgen kurzfristig für eine erhöhte Leistungsfähigkeit, können jedoch danach zu einem „Tief“ führen, das Beschwerden verstärken kann.

Das wohl bekannteste Stimulans ist Koffein. Es entfaltet seine Wirkung, indem es die Ausschüttung von Adenosin blockiert – einem Botenstoff, der in unserem Gehirn für Entspannung und Beruhigung sorgt. Koffein findet sich nicht nur in Kaffee, sondern auch in vielen anderen Produkten wie Tee, Energydrinks, Kakao und somit auch in Schokolade.

Warum Koffein-Reduktion wichtig sein kann:

  • Koffein kann verschiedene Aspekte beeinflussen
  • Die Halbwertszeit beträgt 5-6 Stunden – Nachmittagskaffee kann den Schlaf beeinflussen
  • Kann körperliche Empfindungen verstärken
  • Blockiert die Wirkung beruhigender Neurotransmitter
  • Kann zu Entzugserscheinungen führen

Wer sensibel reagiert, profitiert häufig davon, Koffein ab dem Nachmittag zu reduzieren. Viele berichten, dass allein die Reduktion von Koffein ihre Empfindungen verändert hat.

Praktische Tipps zur Koffein-Reduktion:

  • Ersetze Nachmittagskaffee durch Kräutertee (Kamille, Lavendel)
  • Kombiniere geringere Koffeinmengen mit L-Theanin
  • Steige schrittweise um (nicht abrupt absetzen)
  • Nutze grünen Tee statt Kaffee (enthält L-Theanin natürlich)
  • Vermeide versteckte Koffeinquellen (Cola, Schokolade, manche Präparate)

Die Koffein-Reduktion wird oft unterschätzt, kann aber interessant sein. In Kombination mit den oben genannten pflanzlichen Substanzen kann dies einen Beitrag leisten.

Checkliste: So findest du passende natürliche Substanzen

Systematisch vorgehen:

Phase 1: Beobachtung (Woche 1-2)

  • ☐ Tagebuch führen: Wann, wo, wie ausgeprägt? (Skala 1-10)
  • ☐ Auslöser identifizieren: Was könnte Einfluss haben?
  • ☐ Schlafqualität dokumentieren (Stunden, Unterbrechungen)
  • ☐ Koffein- und Zuckerkonsum notieren
  • ☐ Bestehende Aspekte auflisten (Herzrasen, Gedankenkreisen, etc.)

Phase 2: Status-Check (Woche 2-3)

  • ☐ Vitamin D-Spiegel messen lassen
  • ☐ Vitamin B12 prüfen
  • ☐ Magnesium-Status checken (Vollblut, nicht Serum)
  • ☐ Zink-Wert ermitteln
  • ☐ Bei Bedarf: Schilddrüsenwerte
  • ☐ Optional: Cortisol-Tagesprofil

Phase 3: Basis aufbauen (Woche 3-6)

  • ☐ Status begleiten: Vitamin D, B12, Magnesium
  • ☐ Omega-3 beginnen
  • ☐ B-Komplex morgens einnehmen
  • ☐ Koffein ab 14 Uhr reduzieren/weglassen
  • ☐ Schlafhygiene optimieren (feste Zeiten, dunkles Zimmer)

Phase 4: Spezifische Substanzen testen (Woche 6-10)

  • ☐ Eine Substanz auswählen und längere Zeit testen
  • ☐ Wirkung täglich bewerten (Skala 1-10)
  • ☐ Nebenwirkungen dokumentieren
  • ☐ Bei positivem Eindruck: Anpassung vornehmen
  • ☐ Bei fehlendem Eindruck: Nächste Substanz probieren

Empfohlene Testreihenfolge:

  1. Woche 6-8: L-Theanin
  2. Woche 8-10: CBD-Öl zusätzlich
  3. Woche 10-12: Ashwagandha ergänzen
  4. Ab Woche 12: Bei Bedarf 5-HTP hinzufügen

Phase 5: Optimierung (Woche 10-14)

  • ☐ Passende Substanzen kombinieren (maximal 3-4 gleichzeitig)
  • ☐ Atemtechniken täglich üben (10 Min)
  • ☐ Bewegung integrieren (3x/Woche 30 Min)
  • ☐ Bei Bedarf: Professionelle Begleitung beginnen

Phase 6: Evaluation (Nach 3 Monaten)

  • ☐ Niveau vergleichen (Woche 1 vs. Woche 12)
  • ☐ Lebensqualität bewerten: Verbesserung spürbar?
  • ☐ Falls ja: Aktuelle Kombination beibehalten
  • ☐ Falls nein: Fachliche Beratung
  • ☐ Laborwerte erneut checken (Vitamin D, etc.)

Diese strukturierte Herangehensweise hilft dir, systematisch passende Substanzen für deine individuelle Situation zu finden. Geduld ist wichtig – die meisten Substanzen benötigen Zeit für ihre volle Entfaltung.

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Fazit: Möglichkeiten zur Begleitung bei Angst ohne Medikamente

Wenn du nach rezeptfreien Substanzen suchst, gibt es gute Nachrichten: Natürliche Mittel können eine Unterstützung bieten – ganz ohne verschreibungspflichtige Präparate. Substanzen wie CBD, Melatonin, Lysin, Theanin, Tyrosin und Zink haben das Potenzial, zur Begleitung des Nervensystems beizutragen, den Schlaf zu unterstützen und zur Balance beizutragen.

Die wissenschaftliche Forschung zeigt vielversprechende Hinweise auf interessante Eigenschaften folgender Substanzen:

  1. CBD – zur Begleitung des Wohlbefindens, gute Studienlage
  2. L-Theanin – zur Entspannung ohne Müdigkeit
  3. Ashwagandha – zur Begleitung in belastenden Zeiten
  4. Passionsblume – als sanfte pflanzliche Substanz
  5. Magnesium + B-Vitamine – als Basis (tragen zur normalen psychischen Funktion bei)

Wichtig ist dabei, auf Qualität und individuelle Verträglichkeit zu achten. Jeder Mensch reagiert anders – deshalb lohnt es sich, diese natürlichen Ansätze bewusst und mit Geduld auszuprobieren. So findest du heraus, was bei dir einen Beitrag leisten könnte.

Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse:

  • Natürliche Substanzen können am besten in Kombination mit Lebensstil-Änderungen (Schlaf, Bewegung, Koffein-Reduktion) wirken
  • Die meisten pflanzlichen Substanzen benötigen Zeit für ihre volle Entfaltung
  • Für Notfälle können L-Theanin oder Rescue Tropfen bereitliegen
  • Kombinationen können interessanter sein als Einzelsubstanzen
  • Laborwerte checken (Vitamin D, B12, Magnesium) kann sinnvoll sein

Wann natürliche Ansätze interessant sein können:

  • Zur Begleitung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Als Ergänzung zu professioneller Begleitung
  • Präventiv zur Unterstützung
  • Wenn synthetische Präparate nicht vertragen werden
  • Zur Begleitung situativer Belastungen

Wann fachliche Begleitung notwendig ist:

  • Bei ausgeprägten Belastungen mit massiver Alltagseinschränkung
  • Wenn pflanzliche Substanzen nach längerer Zeit keine Besserung bringen
  • Bei belastenden Gedanken
  • Nach belastenden Ereignissen
  • Bei zusätzlichen Belastungen

Natürliche Strategien können ergänzen, ersetzen aber keine fachliche Beratung. Die beste Herangehensweise kombiniert oft mehrere Ansätze: natürliche Substanzen, professionelle Unterstützung und Lebensstil-Optimierung.

Starte mit den Basis-Nährstoffen (Vitamin D, Magnesium, B-Vitamine), teste dann gezielt einzelne Substanzen und dokumentiere deine Beobachtungen. So findest du deine persönlich passende Kombination von natürlichen Substanzen. Versuche herauszufinden, was dich belastet, damit du nicht nur die Beschwerden begleitest. Professionelle Begleitung (z.B. psychotherapeutische Unterstützung) bleibt bei ausgeprägten Belastungen wichtig und sollte immer Teil des Konzepts sein.

Eigene Erfahrung

In meiner eigenen Erfahrung mit Phasen innerer Unruhe habe ich gelernt, dass das Nervensystem manchmal sensibel reagiert. Für mich habe ich festgestellt, dass es nicht die eine Substanz gibt, sondern dass die Kombination aus verschiedenen natürlichen Bausteinen für mich einen Unterschied machen kann.

Besonders interessant fand ich persönlich die Aminosäure L-Theanin. Ich nehme sie oft in Situationen ein, in denen ich mich angespannt fühle, aber trotzdem einen klaren Kopf behalten muss, da sie mich entspannen kann, ohne schläfrig zu machen. In Kombination mit Magnesium am Abend habe ich die Empfindung, dass mein Körper weniger unter Spannung steht. Auch CBD-Öl habe ich für mich entdeckt. Ich bemerke, dass es mir in bestimmten Situationen zur Beruhigung beitragen kann.

Ein wichtiger Aspekt meiner persönlichen Strategie sind auch Vitamine wie Vitamin D3 (in Kombination mit K2) und B12. Seit ich darauf achte, dass hier ein guter Status besteht, fühle ich mich ausgeglichener. Für mich sind diese rezeptfreien Substanzen wie eine Begleitung: Sie können zur Unterstützung beitragen und geben mir das Vertrauen zurück, dass ich selbst etwas tun kann.

Natürliche Ansätze zur Unterstützung bei Angst ohne Medikamente

Welche rezeptfreien Mittel können zur Unterstützung bei innerer Unruhe genutzt werden?

Viele fragen sich, „Welche rezeptfreie Substanz kann unterstützen?“ und suchen eine Alternative zu synthetischen Präparaten. Die Antwort: Sehr starke Substanzen sind in Deutschland grundsätzlich rezeptpflichtig, aber es existieren natürliche Alternativen. Als rezeptfreie Optionen gelten Substanzen wie CBD (Cannabidiol), welches zur Entspannung beitragen kann, und die Aminosäure L-Theanin, die zur Beruhigung beitragen kann, ohne müde zu machen. Auch Ashwagandha, ein Adaptogen, kann interessant sein. Klassische pflanzliche Substanzen wie Passionsblume, Baldrian und Lavendel werden traditionell zur Begleitung der Entspannung eingesetzt. Wichtig ist jedoch: Diese natürlichen Substanzen eignen sich zur Begleitung des Wohlbefindens; bei ausgeprägten Belastungen solltest du stets fachlichen Rat einholen.

Welche Möglichkeiten zur Unterstützung bei Angstzuständen gibt es?

Was zur Unterstützung beitragen kann, hängt von deiner individuellen Situation ab. Für die Begleitung des Wohlbefindens haben sich folgende natürliche Substanzen als interessant erwiesen: CBD-Öl kann zur Entspannung beitragen. L-Theanin kann beruhigen ohne Müdigkeit. Ashwagandha ist ein Adaptogen. Als Basis solltest du Magnesium, Vitamin D und einen B-Vitamin-Komplex in Betracht ziehen, da diese zur normalen psychischen Funktion beitragen. Die Kombination aus mehreren pflanzlichen Substanzen kann interessant sein. Wichtig: Bei ausgeprägten Belastungen oder wenn natürliche Ansätze nach längerer Zeit keine Besserung bringen, solltest du fachliche Beratung aufsuchen.

Welche Nährstoffmängel können bei Menschen mit Panikattacken eine Rolle spielen?

Mehrere Nährstoffmängel können mit verschiedenen Aspekten zusammenhängen. Häufig ist Magnesiummangel – er kann zu verschiedenen körperlichen Empfindungen führen. Vitamin D-Mangel kann mit verschiedenen Aspekten zusammenhängen, da Vitamin D für viele Funktionen wichtig ist. Vitamin B12-Mangel kann verschiedene Empfindungen verursachen. Eisenmangel kann zu verschiedenen Aspekten führen. Auch Zinkmangel kann die Balance beeinflussen. Du solltest diese Werte im Blut testen lassen: Magnesium (Vollblut), Vitamin D (25-OH), B12, Ferritin und Zink. Nach Ausgleich berichten viele von Veränderungen.

Welche Ansätze können bei Panikattacken unterstützend wirken?

Was schnell zur Beruhigung beitragen kann, kombiniert Sofortmaßnahmen mit langfristiger Begleitung. Akut: Die 4-7-8 Atemtechnik ist der schnellste natürliche Ansatz – kann durch Aktivierung des Parasympathikus zur Beruhigung beitragen. Kaltwasser-Anwendung kann zur Beruhigung beitragen. Rescue Tropfen (Bachblüten) können subjektiv beruhigend empfunden werden. Schnell wirkende Ansätze: L-Theanin Kapseln können zur Beruhigung ohne Müdigkeit beitragen. CBD-Tropfen sublingual können zur Entspannung beitragen. Zur Prävention (täglich): Magnesium, B-Vitamine und Ashwagandha können zur langfristigen Begleitung beitragen. Als Ansatz gilt die Kombination: Atemtechniken für den Notfall + präventive Supplementierung + professionelle Begleitung.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Begleitung in akuten Panikattacken?

Rezeptfrei (natürliche Substanzen): L-Theanin kann zur Beruhigung ohne Müdigkeit beitragen. CBD-Öl sublingual kann zur Entspannung beitragen und kann präventiv vor Situationen eingenommen werden. Baldriantropfen können zur Beruhigung beitragen, machen aber leicht müde. Neurexan (homöopathisches Mittel) – viele berichten von positiven Empfindungen. Wichtig: Keine Substanz ersetzt Atemtechniken als Sofortmaßnahme. Die Kombination aus 4-7-8 Atmung + L-Theanin kann zur Unterstützung beitragen. Bei häufigen Episoden ist professionelle Begleitung unerlässlich.

Welche Mittel können unterstützend bei belastenden Gedanken wirken?

Es gibt keine einzelne Substanz, die Gedanken „stoppt“ – aber mehrere Ansätze können zur Begleitung kreisender Gedanken beitragen. Rezeptfrei und natürlich: 5-HTP + Vitamin B6 können Serotonin beeinflussen. L-Theanin kann Alpha-Wellen fördern und kann ohne Müdigkeit zur Beruhigung beitragen. Magnesium-L-Threonat durchdringt die Blut-Hirn-Schranke. Ashwagandha kann zur Balance beitragen. CBD kann zur Beruhigung beitragen. Am wirksamsten: Kombination aus Substanzen + professionelle Begleitung (z.B. kognitive Verhaltenstherapie). Auch Meditation (täglich 10-20 Min) kann zur langfristigen Unterstützung beitragen.

Darf ich DHEA ohne fachliche Beratung einnehmen?

DHEA beeinflusst deinen Hormonhaushalt und sollte nach fachlicher Beratung verwendet werden. Eine Laborkontrolle deines Hormonspiegels hilft, die richtige Anwendung zu finden. In Deutschland ist DHEA verschreibungspflichtig und nur nach ärztlicher Verordnung erhältlich.

Welche Hausmittel können bei Ängsten schnell unterstützend wirken?

Kaltwasser-Reize zum Aktivieren des Vagus-Nervs (wie kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen), langsames Box-Breathing, die 5-4-3-2-1-Achtsamkeitsmethode und Tees aus Lavendel können zur schnellen Beruhigung beitragen. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann zur Regulation beitragen. Studien haben sich mit diesen Ansätzen befasst. Als Ansatz können diese Techniken oft schnell wirken.

Welche Ansätze können bei innerer Unruhe und Angst unterstützend sein?

Rezeptfreie Optionen: L-Theanin kann zur Entspannung beitragen, ohne Müdigkeit zu verursachen und ist auch mit Koffein kombinierbar. GABA kann zur Beruhigung beitragen. Magnesium (Citrat, Bisglycinat) kann zur Unterstützung des Nervensystems beitragen. Bei pflanzlichen Substanzen: CBD Öl, Lavendel Tee, Passionsblume (Passiflora), Ashwagandha (Withania somnifera) und Baldrianwurzel-Extrakt werden traditionell eingesetzt. Kombinationen können interessant sein.

Welche Substanz kann schnell wirken und ist rezeptfrei?

Schnell wirkende rezeptfreie Optionen: Starker Lavendel Tee – wurde in Studien untersucht. Baldriantropfen – flüssige Form kann schneller wirken. Passionsblume-Extrakt – traditionell beruhigend. Neurexan (homöopathisches Komplexmittel) – viele berichten positive Empfindungen. Rescue-Tropfen (Bach-Blüten) oder CBD Tropfen. Magnesium kann zur Entspannung beitragen. Bei akuten Episoden können Atemtechniken (4-7-8 Atmung) sehr schnell unterstützen. Diese Optionen sind sicher und gut verträglich.

Welche Mittel zur Unterstützung bei Angststörungen sind rezeptfrei verfügbar?

Rezeptfreie Substanzen wie Lavendel Tee, Passionsblume oder Baldrian können sanft zur Begleitung der Entspannung beitragen. Achte auf klare Angaben und dokumentiere deine Beobachtungen, um die Anwendung gezielt anzupassen. Wer diese natürlichen Substanzen regelmäßig einsetzt, kann zur Begleitung des Wohlbefindens beitragen.

Welche pflanzlichen Mittel können bei Depression und Angst unterstützend sein?

Pflanzliche Substanzen wie Johanniskraut, 5-HTP und Omega-3-Fettsäuren können zur Begleitung beitragen. Zusätzlich können Vitamin D, Omega-3 und 5-HTP eine professionelle Begleitung ergänzen. Wichtig ist, auf mögliche Wechselwirkungen zu achten und alle Anwendungen mit Fachpersonen abzusprechen. Wer pflanzliche Substanzen gezielt und verantwortungsvoll einsetzt, kann zur Begleitung des Wohlbefindens beitragen.

Welche pflanzlichen Mittel können bei Angst unterstützend sein?

Welche pflanzliche Substanz für dich interessant sein könnte, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Viele berichten positive Erfahrungen mit Lavendel, während andere mit Passionsblume oder Johanniskraut gute Empfindungen haben. Probiere aus, welche Substanz dir zur Entspannung beitragen könnte und kombiniere bei Bedarf verschiedene pflanzliche Wirkstoffe unter fachlicher Aufsicht. Als interessante pflanzliche Substanz gilt individuell das, was bei dir einen Beitrag leisten könnte – häufig sind dies CBD, L-Theanin oder Ashwagandha.

Studien-Quellen:

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle fachliche Beratung. Bei anhaltenden oder häufigen Beschwerden wende dich bitte an medizinisches Fachpersonal. Die hier vorgestellten natürlichen Substanzen können zur Begleitung des Wohlbefindens beitragen, ersetzen aber keine professionelle Begleitung bei ausgeprägten Belastungen.

Bild von Carla Thiede
Carla Thiede

Autorin im Cura Via Redaktionsteam

Carla Thiede ist geprüfte Heilpraktikerin mit Schwerpunkt auf chronische Erschöpfung und Stressprävention und interessiert sich seit vielen Jahren für sanfte Heilmethoden, natürliche Hausmittel und ganzheitliches Wohlbefinden. Sie teilt praxisnahe Tipps aus eigener Erfahrung und recherchiert sorgfältig in Fachliteratur, Studien und Expertenartikeln, um ihre Leserinnen und Leser bestmöglich zu informieren.

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